Bad Frankenhausen - eine kleine Kurstadt am Südhang des Kyffhäuser - ist auf den ersten Blick eher unspektakulär. Durchstreift man aber die Stadt mit offenen Augen, spürt man "an jeder Ecke" den Hauch der Geschichte.
Eigentlich wurde Frankenhausen durch die letzten beiden Schlachten des Deutschen Bauernkrieges am 14. und 15. Mai 1525 bekannt. Das Bauernheer erlitt dabei auf dem heutigen Schlachtberg oberhalb Frankenhausens eine vernichtende Niederlage und der geistige Führer der aufständischen Bauern in Thüringen, der Prediger Thomas Müntzer, geriet hier in Gefangenschaft. Auf dem Schlachtberg steht heute das Panorama-Museum. Prof. Werner Tübke setzte hier der "Frühbürgerlichen Revolution in Deutschland" mit seinem Monumentalgemälde ein Denkmal.
Im Heimatmuseum, das im ehemaligen Stadtschloß der Fürsten von Schwarzburg- Rudolstadt untergebracht ist, gibt es verschiedene Abteilungen für:
- Regionalgeschichte (auch über den Bauernkrieg / Thomas Müntzer ) - Ur- und Frühgeschichte (Homo erectus in Bilzingsleben, steinzeitliche Kulthöhlen, eisenzeitliche Salzgewinnung usw.) - Geologie (des Kyffhäuser-Gebirges und Umgebung) - Botanik/Ökologie (des Karstgebietes um den Kyffhäuser) - Knopfherstellung (seit 1701) - Kur- und Badewesen (seit 1818)
- regelmäßig finden Sonderausstellungen und Kulturveranstaltungen statt.
Wer nach einem Stadtrundgang oder einer Wanderung / Mountainbiketour durch das Kyffhäuser-Gebirge entspannen will, ist in der Kyffhäusertherme sicher gut aufgehoben. Mehrere Sole-Wasserbecken, eine Riesenrutsche und eine Saunalandschaft mit Außenbereich sorgen für kurzweilige Entspannung.
Mehr Informationen über Bad Frankenhausen sind auf den Internetseiten der Stadt oder des Kyffhäuser-Fremdenverkehrsverbandes verfügbar.
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